Das Smarthome

Das clevere Häusle oder auch Smart Home genannt vereint die Steuerung aller deiner elektrischen Geräte über dein Smartphone und mittlerweile auch über Sprachbefehle. Grundsätzlich gibt’s in der Nische eigentlich nichts was es nicht gibt und es kommen jeden Monat neue Features und Gadgets dazu. Daher gilt auch hier die Devise: Alles kann, nix muss.

Aber was is eigentlich ein Smart Home?

Das clevere Häusle kann mittlerweile mit so viel Schnickschnack ausgerüstet werden, dass nahezu alle elektronischen Geräte innerhalb deines Hauses miteinander kommunizieren können und von dir beispielsweise über ein Tablet, Smartphone oder per Sprachbefehl kontrolliert bzw. gesteuert werden können……damit mein ich wirklich alle Geräte. Beispielsweise deine Beleuchtung, Rolläden, Heizung, Klima, Küchengeräte und quasi auch alles, was mit einer Wlan Steckdose verbunden ist. Und einen Riesenvorteil den ich dabei sehe is beispielsweise einfach der Faktor Zeit.

Dann umso mehr Geräte sich beispielsweise über eine Sprachsteuerung oder über eine App programmieren und steuern lassen, umso mehr Zeit kann auch bei den alltäglichen Dingen gespart und anschließend für sinnvolle Dinge genutzt werden. Bei mir is es z.B mehr Zeit zum Schreiben für neue Beiträge oder auch mehr Zeit für unsere Community. Bei dir könnte es z.B Quality-Time mit deiner Family sein und wir wissen ja mittlerweile alle, dass die immer seltener wird. Daher ist für mich Zeit auch das neue Geld.

Und wie funktioniert des jetzt genau?

Im Grunde ist das eigentlich ganz einfach. Nahezu alle elektrischen Geräte, die derzeit auf dem Markt erscheinen, verfügen natürlich auch eine Smart-Home-Funktion. Dieses sorgt dafür, dass ein Verbindungsaufbau über Bluetooth oder auch über dein Wlan hergestellt werden kann. Mit einer entsprechenden App oder einem dafür vorgesehen Tablet oder auch einer Sprachsteuerung wie Alexa Echo/Google Home hast du anschließend die Möglichkeit die unterschiedlichen Geräte zu vernetzen damit du am Ende alle Geräte über ein App oder Gerät steuern und programmieren kannst. Das is Quasi die neue digitale Brotherhood deiner vier Wände.

Und daraus ergeben sich letztendlich unendlich viele Möglichkeiten, die deinen Alltag erleichtern können. Zum Beispiel hast du die Möglichkeit deine Kaffeemaschine vom Bett aus zu starten. Oder die Beleuchtung deines kompletten Hauses über eine Sprachsteuerung zu steuern. Die unterschiedlichen Geräte sind auch mit Messgeräten oder Sensoren ausgestattet, dass beispielsweise auch deine Rolläden ab einer gewissen Tageszeit oder Uhrzeit automatisch nach unten fahren oder das deine Heizung langsam anfängt zu drosseln sobald die gewünschte Temperatur erreicht wurde die du gerne tagsüber oder auch nachts haben möchtest. Du merkst also wo ich damit hin will. Du hast somit wirklich die Möglichkeit alle Themen, die sich um dein Haus drehen per Sprache oder per App zu steuern ohne dass du die Laufwege gehen musst oder auch die dementsprechenden Taster und Schalter betätigen musst.

Das hört sich wirklich super an, aber wie kann ich jetzt mein Haus in Smart Home verwandeln?

Derzeit gibt es zwei Systeme, die sich auf dem Markt bewährt haben. Du hast einmal die Möglichkeit dein Smart Home sowohl digital, als auch analog zu installieren. Das war’s schon, mehr gibt dazu eigentlich nicht zu wissen, daher lass und doch mal direkt über beide Varianten sprechen:

Das Analoge Smart Home

Wir sprechen hier von einem analogen System, da alle deine Geräte über ein Kabel miteinander verbunden bzw. vernetzt sind. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Anlagen grundsätzlich nicht allzu störungsanfällig sind und du immer eine konstante Verbindung zwischen allen Endgeräten hast. Du hast ja auch den Vorteil, dass du nicht darauf achten musst ob die einzelnen Geräte miteinander kompatibel sind da die Kabelverbindung das immer gewährleistet. Auch hast du dadurch auch einen riesen Nachteil, denn das ist der Faktor Geld. Denn so eine Kabelverbindung ist im Endeffekt um einiges kostspieliger da du natürlich auch dementsprechend Geräte benötigst die über eine Kabelanschluss verfügen. Alle Geräte werden dann einen Zentralserver oder Rechner angeschlossen, über den du dann alle Geräte ansteuern kannst. Natürlich musst auch entsprechend die Kabel durch dein Haus legen lassen und somit bist du auch an die jeweiligen Positionen der Steckdosen gebunden was nicht ganz so flexibel ist wie es auf den ersten Blick erscheint…daher hüte sich, wer sich ewig bindet…oder so.

Und wenn du mal etwas nachrüsten möchtest kann das entsprechend teuer werden da evtl. anschließend wieder neue Kabel verlegt werden müssen. Einen großen Nachteil seh´ ich noch darin, dass Reparaturkosten entsprechend teuer ausfallen können falls mal ein Kabel defekt is oder der Elektriker auf eine Fehlersuche im System gehn muss.

Das digitale Smart Home

Ganz anders läuft das da beim digitalen Smart Home. Hier heißt es einfach nur einstecken, über das WLAN registrieren und ansteuern…… fertig. Wichtig ist nur dass alle Geräte über das WLAN im entsprechenden Frequenzbereich arbeiten. Sollte das nicht der Fall sein, kann es zu Verbindungs- und Steuerungsproblem kommen. Es kann also vorkommen, dass nicht jedes Gerät insgesamt mit allen anderen harmoniert, allerdings ist das ein Thema, wo ich der Meinung bin, dass es sich langfristig definitiv lösen wird.

Hacker und sooo…

Grundsätzlich möchte ich euch hier keine Angst machen, allerdings findet ein Hacker immer einen Weg um sich in ein Netzwerk einzuklinken. Daher ist es einfach wichtig, dass du dementsprechend vorbereitet bist. Passwörter für beispielsweise deinen Router sollten immer Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen besitzen. Allein dadurch wird es für Hacker schon enorm schwer dein Passwort zu knacken. Und falls dein Router nicht passwortgeschützt is, tu uns bitte beiden einen Gefallen und leg sofort ein Passwort fest. Dein Smartphone ist ja beispielsweise auch eine Art Kommandozentrale für alle möglichen Steuerungsmöglichkeiten deines Smart Homes. Da gibt es allerdings sehr viele Mobile-Security Apps mit denen du dein Handy zusätzlich schützen kannst und auch solltest.

Neben dem Zeitfaktor lässt sich auch noch richtig Energie sparen

Das ist mal wieder ein Thema bei dem sich der Schwabe in mir tierisch freut. Dann beim Smartphone lässt sich auch ordentlich Energie sparen.

Beispielsweise kannst du deine Heizung inklusive Thermostate in dein Smart Home integrieren damit dein Haus wirklich nur dann beheizt wird, wenn es wirklich notwendig ist.

Oder deine Steckdosen so programmieren, dass der gute alte Stand-By-Strom deiner Geräte sich nicht mehr auf deiner nächsten Stromkostenrechnung bemerkbar macht. Durch viele solcher kleinen Kniffe finanziert sich die Smart Home-Investition quasi von selbst…zumindest über kurz oder lang.

Fazit

Ich bin grundsätzlich immer ein riesiger Fan von allem was mir Zeit sparen kann. Und ich bin auch der Meinung, dass sich diese Dinge auch langfristig immer durchsetzen werden. Ich hab´ mir z.b. im April eine Alexa zugelegt. Und ich finde es unglaublich was ich damit mittlerweile alles in meinen eigenen vier Wänden so steuern kann. Es war für mich auch faszinierend zu sehen, wie schnell ich mich daran gewöhnt habe viele meiner elektrischen Geräte oder meine Beleuchtung per Sprachbefehl zu aktivieren. Natürlich sind das erst mal nur Sekunden die ich mir dabei spar….. das sollte man aber mal in Jahren rechnen…..wie viel Zeit ich damit verbring irgendwelche Schalter oder Taster zu betätigen, nur damit irgendetwas funktioniert was ich gerade benötige.

Das ganze Thema ist grundsätzlich natürlich auch noch in den Kinderschuhen und ich freue mich schon auf die zukünftigen Technologien die uns das Leben ein bisschen einfacher und bequemer gestalten können.

Danke für’s lesen, ich würd mich riesig freuen wenn du den Beitrag teilst wenn er die gefallen hat:

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Und hier geh ich nochmal auf die wichtigsten Details ein:

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