Meine Story

Und wie fing die Geschichte an?

Wenn alle um mich herum glücklich sind, bin ich’s auch.

Aufgewachsen bin ich einem kleinen Dorf bei den Franken & wenn du die Kühe, Schafe & Katzen mitzählst, kommen wir da auf ca. 360 Einwohner. Unser Alltag bestand darin, dass wir unsere Wälder erkundet, Staudämme in unserem Bach ausgetüftelt oder legendäre Wasserschlachten auf unseren Dorfstraßen veranstaltet haben. Ein Großteil meiner Family war oder ist noch immer Selbstständig und meistens auch im Handwerk unterwegs. Daher war es bei uns auch immer völlig normal, dass wir uns über alle möglichen handwerklichen Themen unterhalten haben. Daher war’s auch völlig normal, dass ich als kleiner Stöpsel die Baustellen meines Dad’s besucht oder meinem Opa in seiner Werkstatt geholfen hab. Und wie ich mit meinem Backround auf die Idee kam euch beim Hausbau zu unterstützen, erfahrt ihr in den kommenden Zeilen.

Mit 15 Jahren hatte ich endlich den Hauptschulabschluss in der Tasche & mein Dad hatte mich vor die Wahl gestellt: Entweder eine Ausbildung zu starten mit der ich beispielsweise meinen Führerschein und Auto bezahlen könnte, oder auf eine weiterführende Schule zu gehen auf der ich meinen Realschulabschluss machen könnte. Da mein Dad eine eigene Baufirma hatte und ich schon immer den Drang verspürte meinem Dad zu zeigen, dass ich in seine Fußstapfen treten könnte, hatte ich mich für die Ausbildung entschieden & mein Dad hatte mir nach ein paar Telefonaten eine Ausbildungsstelle zum Maurer organisiert. Meine Mam sagte mir schon damals, dass ich doch lieber etwas im sozialen Bereich machen sollte, weil Sie schon früh erkannte hatte, dass ich ein waschechter Kümmerer bin. Wer hätte gedacht, dass genau diese Charaktereigenschaft mal mein ganzes Leben beeinflussen würde.

Mit 22 Jahren und 6 Jahren Berufserfahrung in der Baubranche hatte ich es geschafft mir den Mittelfußknochen auf einer Baustelle vor einem Krankenhaus zu brechen…ja du hast richtig gelesen. Im Anschluss, ca. 6 Monate später, hab ich mir das linke Kreuzband bei Basketball zocken gerissen….& wir hatten trotzdem gewonnen. Dadurch war meine Handwerkskarriere vorzeitig beendet & ich begann 2011 meine Weiterbildung zum staatlich geprüften Bautechniker in Schwäbisch Hall. Schon in der zweiten Woche auf der Technikerschule war für mich klar, dass ich nie als Bauleiter arbeiten möchte. Und auch erst kurz nach meinem ersten Praktikum im Gebäudemanagement, wusste ich, dass ich meine Berufung in der Immobilien-Branche gefunden hatte.

Doch bevor ich mich mit meinem neuen Abschluss & großen Träumen wieder in die Arbeitswelt stürzte, war ich 2014 erst mal schön mit meinem Backpack in Hongkong und Australien unterwegs. In Sydney arbeitete ich erst wieder als Maurer & anschließend als Bauleiter. Ich muss zugeben, in Australien hatte mich der Job als Bauleiter einfach nur gereizt, weil er sehr gut bezahlt war. Nebenbei hatte mir mein damaliger Mitbewohner Ray & YouTube das Kochen beigebracht und daraus entwickelte sich bis heute einer meiner größten Leidenschaften neben der Arbeit. Schon nach einigen Monaten hatte ich meinen Job als Bauleiter an den Nagel gehängt, das Geld verprasst & ich packte erneut meinen Backpack, um mich auf die Suche nach meinem Traumjob in Deutschland zu machen.

Wieder in Deutschland in meinem Kinderzimmer angekommen, hatte ich nach zu vielen Absagen endlich eine Zusage als Praktikant im Gebäudemanagement in Stuttgart ergattert. Auch während dieser Zeit stand im Raum, ob ich die Baufirma meines Dad’s übernehmen würde. Allerdings hatte ich andere Pläne und wusste, dass ich nie eigene Fußstapfen in meinem Leben hinterlassen würde, wenn ich immer nur damit beschäftigt wäre den Fußstapfen meines Dad’s gerecht zu werden. Das war für mich damals eine sehr große und folgenreiche Entscheidung. Ich bin bis heute meinem Dad unglaublich dankbar, dass er mich bei all meinen Entscheidungen unterstützt. Beispielsweise hab ich während meiner Ausbildungszeit einen Großteil meines Lohns gespart um meinen Führerschein zu finanzieren. Mein Dad hätte damals all das für mich bezahlen können, aber wir beide wussten, dass ich schon immer mein eigenes Geld verdienen wollte und ich nie Wert darauf legte aus seiner oder der Tasche meiner Mam zu leben. Das lag einfach daran, dass ich wusste, dass mein Dad seitdem er 16 war jeden Mo-Sa ca. 60-70h/Woche arbeitete, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Daher spielte es in meiner Family auch nie eine wichtige Rolle wie viel Geld jeder mit nach Hause brachte, sondern auf welche Art und Weise das geschah. Da auch mein Dad in seinem Leben schon immer seinen eigenen Weg gegangen ist, war es für Ihn völlig in Ordnung, dass auch ich mich in dieselbe Richtung entwickelt hatte – Thanks Dad.

In Stuttgart angekommen waren 70h/Wochen im Praktikum völlig normal & ich arbeitete nebenbei jeden Sonntag als Chefkoch in einem kleinen Café damit ich die angenehm günstigen Mietpreise in Stuttgart einigermaßen kompensieren konnte. Letztendlich hatte ich nebenbei als Koch gearbeitet, weil ich da das erste Mal für eine meiner großen Leidenschaften tatsächlich bezahlt wurde. Und das meine Freunde, hatte sich einfach großartig angefühlt. Nach 9 Monaten harter Arbeit hatte ich die Zusage zur Vollzeitposition als Gebäudemanager & ich war 2015 endlich da angekommen, wo ich schon seit 2011 stehen wollte. Seit dieser Zeit bin ich felsenfest davon überzeugt, dass sich Fleiß & harte Arbeit immer auszahlen. Selbst jetzt in diesem Augenblick, wo ich meine Gedanken zusammenfasse bin ich einfach nur dankbar für alles was in meinem Leben passierte.

Nach nur einem Jahr als Gebäudemanager und unzähligen glücklichen Zufällen, ging es bei mir karrieretechnisch steil bergauf & ich packte mal wieder meinen Backpack für meinen nächsten Traumjob als Immobilen-Manager in Hamburg. Seitdem betreue ich mehrere Immobilen flächendeckend in ganz Norddeutschland und bin somit auch der technische Hauptansprechpartner des Eigentümers. Der Hauptgrund für meinen Erfolg ist dabei relativ einfach: Meine kommunikative Art, mein umfangreichen Wissen im Hoch-/ Tiefbaugewerbe und der Grundgedanke, dass ich immer dann am glücklichsten bin, wenn’s alle um mich herum auch sind. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, ich freu mich seit meinem Praktikum in Stuttgart jeden Sonntag auf den Montag, weil ich einfach meinen Traumjob gefunden hab. Und das liegt zum großen Teil einfach daran, dass ich für’s Kümmern bezahlt werde – Thanks Mom.

Hier mal ein Paar Zahlen, Daten und Fakten zu meiner bisherigen Karriere:

Berufliche Laufbahn als Maurer (9 Jahre)

  • 34 Häuser gebaut

  • 4 gewerbliche Objekte (Schule, Trinkwasserspeicher, Altersheim, Kläranlage)

Berufliche Laufbahn als Immobilien Manager (4 Jahre)

  • 1195 Instandsetzungen

  • 18 Gewährleistungsmängel

  • 32 Versicherungsschäden

Umbauprojekte:

  • Mietflächenumbau auf 3 Etagen in einer 50.000m² Immobilie, 3,5 Mil. Umbaukosten

  • Tiefgaragensanierung, 1,7 Mil. Umbaukosten

  • Kernsanierung eine ehem. Zahnarztpraxis auf Bürofläche, Ca. 250.000€

  • Fassadeninstandsetzung, 75.000 €

  • Sanierung von Büroflächen auf zwei Etagen, 30.000€ Umbaukosten

  • Fassadenschaden, Instandsetzungskosten von 50.000€ auf 4.500€ reduziert

  • Flachdachinstandsetzung, von 88.000€ auf 31.000€ reduziert